Wir sind gerade mehr oder weniger in Yankalilla bei einer Gastfamilie (auf einem Hügel den man nur mit einem Four Wheel Drive befahren kann). Mit unserem Auto kommen wir da nicht hoch, aber die Familie hat einen 4WD mit einer Pritsche und da stehe ich mit den Kinder immer drauf wenn wir den Hügel rauf oder runter müssen.
Die Familie ist total groß und ich spreche mit den Kindern auch schon fast so viel wie mit meinen Freunden – auf englisch. Ich habe auch schon mal im Schlaf Englisch gesprochen.
Mein bester Freund hier heißt Orion (der ist 10 Jahre alt),
danach kommt Jarrah (13) und das einzige Mädchen heißt Sahara (9). Die Eltern heißen Karl und Rachel. Sie sind sehr nett und gastfreundlich. Aber leider spielen die Kinder 4 Stunden am Tag an ihren iPods und an ihrem Computer. Das hört sich jetzt erst mal cool an aber so wird langsam nervt es richtig.
Ich habe aber die Macht Orion und Jarrah daran zu hindern noch länger an ihren iPods rumzuspielen: Ich und mein Vater haben uns dazu ein Projekt ausgedacht: Wir haben den Basketballkorb repariert und ein neues Brett angebracht.
Papa hatte noch andere Projekte, er hat zum Beispiel Karl geholfen, die Toilette von dem Haus in dem die Gäste eigentlich wohnen sollen zu bauen.
Ich hatte hier auch eine eigene Aufgabe: Die Hühner zu füttern und Eier zu suchen. Die Hühner waren ganz zutraulich und ich konnte sie sogar auf den Arm nehmen, sogar den großen Hahn Barney.
Wir schlafen hier im Zelt und haben einen alten Wohnwagen als Kleiderschrank. Die restliche Zeit sind wir aber mit der Gastfamilie zusammen, z. B. in deren Haus.
Das ziemlich beste bis jetzt ist das Fahrrad-Springen und das Klippen-Springen. Für das Fahrrad-Springen haben sie sich sogar eine Rampe mit Hilfe ihres Traktors gebaut. Auf der Rampe bin ich sogar 1½ Meter horchgesprungen.
Das Klippen-Springen war abseits eines Strandes (500 Meter über Felsen kraxeln). Aber dann fing das Abenteuer erst richtig an. Dann musste man nämlich richtig auf einer total steilen Felswand klettern und das in 1-7 Meter Höhe. Mein Papa ist sogar von dem sieben Meter hohen Felsvorsprung gesprungen aber natürlich habe ich es auch geschafft.
Das Döfste aber war, dass ich mit einem Fahrrad, das nur eine Rücktrittbremse hat den steilen Hügel runter gefahren bin. Wenn ich zu doll auf die Bremse getreten hätte, wäre ich zu doll gedriftet. Also wurde ich zu schnell und bin mit 40 km/h in einen stachligen Busch gefahren. Die Hose ist gerissen und ich habe überall Wunden...