Sonntag, 24. März 2013

Singapur

Ich fand es eigentlich total doof, dass wir noch zwei Tage in Singapur verbringen, aber zum Schluss war es doch gar nicht so falsch da zu bleiben. Wir haben von unserem Hotel eine Stadtrundfahrt geschenkt gekriegt. Und die war ganz nett. Wir haben uns das Wahrzeichen von Singapur angekuckt, das Wahrzeichen ist ein Löwenkopf mit Fischflosse. Danach waren wir in einem Tempel, wo ganz viele Gläubige gebetet haben.



Das ganz neue ‚Gardens by the Bay’ haben wir uns auch angekuckt. Da gab es viele Pflanzen, aber auch viele die es bei uns zu Hause gibt. In dem zweiten Gebäude gab es einen Wasserfall und ganz viele tropische Pflanzen.


    

Danach waren wir auf einem Schiff in 200 Meter Höhe (das ist der 56 Stock.) Leider durften wir da oben nicht in das Restaurant, weil wir nicht die richtige Kleidung anhatten.



Am zweiten und  letzten Tag sind wir mit zwei Deutschen aus Hamburg (mit denen waren wir auch auf dem Schiff und im ‚Gardens by the Bay’) im Museum. Da gab es eine Ausstellung mit Lego - ganz viele Sachen nur aus Lego.


Das Ende ist nahe

Tja, unsere Reise neigt sich dem Ende zu. Aber ich freue mich schon sehr auf zu Hause. Jetzt klappern wir noch mal alle schönen Plätze ab. Wir waren noch mal in Kalbarri und haben dort noch einen Tag im Pool verbracht, aber es ist gar nicht mehr so heiß hier. Mehr haben wir eigentlich nicht in Kalbarri gemacht.

Danach sind wir nach Jurien Bay gefahren. Dort bin ich wieder nur auf dem jumping pillow gesprungen. Am Abend sind wir noch in eine Taverne gegangen, und da gab es eine riesige Wettecke. Die Australier wetten gerne und viel.

Zu guter Letzt haben wir in der Nähe von Perth übernachtet. Der Campingplatz hatte den größten Pool von allen. Natürlich hatte er auch ein jumping pillow, und auf dem habe ich einen neuen Trick gelernt.


Montag, 18. März 2013

Walhaie

Wir sind mal wieder in Coral Bay. Aber dieses Mal, um die größten Fische der Welt zu sehen: Die Walhaie. Gleich am zweiten Tag haben wir die Tour gemacht. Die Crew war total cool, ziemlich Australisch. Na ja, dann sind wir rausgefahren und haben erst mal ein Probeschnorcheln gemacht. Danach sind wir wieder aufs Boot gekommen und haben die Walhaijagd begonnen. Und schwups, da war schon ein erwachsener Walhai. Das sah total traumhaft aus. Unter dem Walhai sah man nur blau und die weißen Punkte auf dem Walhaikörper passten dazu.


Leider ist er nach 10 Minuten wieder abgetaucht. Aber das war nicht so schlimm, denn wir haben gleich wieder einen jugendlichen Walhai gefunden. Der war ziemlich locker und ist auch gar nicht so schnell wieder abgetaucht. Die Walhaie werden hier von 5 bis 12 Meter lang. Unsere waren ungefähr 5 bis 7 Meter lang, auch wenn sie unter Wasser viel größer aussehen.


Aber nein, einen Walhai habe ich noch vergessen. Dieses Mal war es ein Kind, das war super neugierig und wollte immer deine Blasen von den Flossen zerplatzen. Und mit dem waren wir am längsten im Wasser und wir sind immer wieder rein und raus gegangen.



Ich fand das Walhaikind am besten, weil es das süßeste war, und der Walhai von dem wir die besten Fotos haben. Und eigentlich sind Kinder ja eh besser als Erwachsene oder Jugendliche.          


Sonntag, 17. März 2013

Endlich Exmouth

Hallo, mal wieder!

Wir sind gerade im lang ersehnten Exmouth. Als wir aber in der Tourist-Information waren, wurde Papa eine Broschüre gegeben, und die Frau von der Tourist-Information hat sich wieder ihrem Computer zugewendet. Dann fragte Papa „ Ja ok, aber ist hier noch etwas was sie empfehlen können?“ „Nein, eigentlich nicht“, sagte sie dann. Das hat uns schon mal total verstört. Aber das Blatt hat sich ein bisschen gewendet, denn wir hatten einen super großen Pool auf dem Campingplatz. Der war ungefähr 25 Meter lang. Also haben wir unseren ganzen ersten Tag wesentlich im Pool verbracht.

 

Am zweiten Tag sind wir in den Cape Range National Park (NP) gefahren. Im Cape Range NP hatten wir einen schattigen Campingplatz, sehr zu Mamas Freude. Der Ausblick war auch sehr schön, aber das interessiert uns Kinder ja eigentlich nicht.




Dann sind wir Schnorcheln gegangen und hatten gehofft, dass das wenigstens gut werden würde. Aber Exmouth ist ein hoffnungsloser Fall. Denn man kann  hier noch nicht mal gut schnorcheln. Nach dem Cape Range NP sind wir noch mal nach Exmouth gefahren und haben noch einen Tag am Pool verbracht.

Coral Bay- Ningaloo Reef

Wir sind gerade in Coral Bay. Das Ningaloo Riff ist nur 20 Meter vom Strand entfernt, und das ist etwas ganz besonderes. Es gibt sowieso nicht so viele Riffe auf der Welt, aber wir sind gerade bei einem Korallenriff. Natürlich sind wir gleich Schnorcheln gegangen, und das war irre gut. Die Korallen sind so schön. Mit verschiedenen Formen und Farben. Und es gab auch sehr viele Fische sowohl bunte als auch einfarbige.




Am zweiten Tag in Coral Bay haben wir eine Mantarochen-Tour gemacht. Die Rochen können bis zu 9 Meter breit werden und sogar noch länger. Als erstes sind wir an einer Hai-Zahnputz-Station geschnorchelt. Das war total witzig. Da haben die Haie den Mund auf gemacht, und kleine Putzerfische haben ihnen die Zähne gereinigt. Als einer genau unter mir war und ein bisschen nach oben geschwommen ist und dann noch den Mund aufgemacht hat, habe ich Reißaus genommen.


Als zweites haben wir wirklich einen Mantarochen gesehen. Sofort sind wir ins Wasser gesprungen. Und da war er genau unter mir - irre fühlt sich das an. Aber danach hat er uns erst mal hin und her gehetzt, immer hat er gewendet, und ist dann in die andere Richtung geschwommen. Aber bald schon ist er verschwunden.

Als Letztes konnten wir noch einmal frei herumschwimmen und ich habe sogar noch zwei Schildkröten und einen Hai gesehen. Papa hat den Hai zwar nicht gesehen, aber dafür viele nervöse Fische.

Samstag, 9. März 2013

Monkey Mia

-keine Ahnung wieso es so heißt

Hallo aus Monkey Mia. Monkey Mia ist ein nettes Örtchen in Shark Bay. Shark Bay hat die größte Seegrasfläche der Welt. Das lockt natürlich Tiere an. Wir haben uns mal informiert, und haben herausbekommen, dass ungefähr 2000 Delfine in Shark Bay leben, und sie haben 1700 davon Namen gegeben. Wir konnten die Delfine unter Aufsicht der Ranger füttern. Ich habe  Nicky gefüttert.



Weil es dort so viele Tiere gab, haben wir eine Bootstour gemacht.



Es war super nett, und wir haben auch viele Tiere gesehen z. B. Delfine, Rochen, Seeschlangen (die sind ungefähr so giftig wie die giftigste Schlange der Welt, aber sie beißen nicht sehr oft und sind ganz neugierig), Dugongs (das sind total fette Tiere aber so süß wie sie aussehen werdet ihr auf einem Foto sehen) und was mich am meisten beeindruckt hat waren die Tiger Haie die waren riesig ungefähr vier Meter lang.


Der  Campingplatz dort hat mir am besten von allen gefallen (ich weiß ich fand  schon viele Campingplätze toll, aber der ist einfach total schön) Er hatte einen schönen Pool, und einen Meerblick. Auch eine Bar und 10 Emus auf dem Campingplatz. Ein Restaurant und mal wieder viele Schweizer.


Nach dem schönen Meer sind wir zum Francois Péron National Park rein  gefahren. Da konnten wir mal richtig unseren Vierradantrieb (4WD) benutzen (wir haben nämlich einen 4WD Camper.) An manchen Stellen sind wir sind wir richtig gedriftet. Im Francois Péron  National Park war eigentlich gar nichts los. Wir waren alleine auf unserem Campingplatz.


 Als wir aus dem Francois Péron  National Park raus gefahren sind, sind wir noch zu einem Aquarium gefahren. Die hatten Haie, und haben die mit einem Fisch, der an einer Angel hing gefüttert. Einmal hat der eine sich so in den Fisch verbissen, dass er einfach nicht loslassen wollte, und dann 30 Sekunden an der Angel hing. Nach den Haien haben wir uns ihre Schildkröte Bob angekuckt. Die war so süß aber sie kann dir den Finger abbeißen. Aber das interessanteste war, dass die Anemonen den Clownfischen Schutz geben, und die Clownfische geben den  Anemonen etwas zu essen. Das Ganze heißt Symbiose. In dem einen Aquarium waren auch Stonefish drin. Die sehen so wie Steine aus aber sind eigentlich richtig giftige Fische. Insgesamt fand ich die Tour super, weil es nie langweilig wurde.                         

Mittwoch, 6. März 2013

Kalbarri

Kalbarri ist ein sehr nettes Städtchen (in diesem Fall sind meine Eltern und ich uns mal einig.)  Es gibt alles was man braucht, und es ist nicht zu groß (mit 600 Einwohnern). Wir hatten einen super Campingplatz mit großem Pool. Mal wieder waren meine Eltern und ich uns einig. Das muss eigentlich in das Familien-Rekorde-Buch eingehen.


Aber leider haben die Rentner ab 1 Uhr Nachmittags im Pool gesessen. Ich weiß eigentlich kann man denen nichts vorwerfen, dass sie bei 40° im Pool sitzen, aber sie nahmen viel Platz ein. Der Campingplatz hatte auch ein jumping pillow wie ich es schon mal beschrieben habe, und dann bin ich ganz viel drauf gehüpft.

Am zweiten Tag in  Kalbarri haben wir eine Kanutour gemacht. Da sind wir mit den Kanus zu einem Strand gefahren wo ein Grill stand. Und auf dem haben wir dann unser zweites Frühstück gemacht (eigentlich hat der Tourführer das Essen gemacht.) Auf dem Rückweg sind wir noch mal ins Wasser gegangen, und danach glücklich wieder zu unserem Anfangsstrand gekommen.


Zum Schluss haben wir fest gestellt, dass hier in Kalbarri das größte Ereignis die Karaokenacht ist. Karaoke ist, wenn eine Musik gespielt wird und dann wird der Text am Fernseher gezeigt und einer aus Publikum muss dazu singen.  

Donnerstag, 28. Februar 2013

Jurien Bay

In Jurien Bay haben wir eine Seelöwen Tour gemacht, mit schwimmen. Also haben wir Schnorchelsachen bekommen und sind aufs Meer gefahren.



Als wir dann da waren, sind wir ins Wasser gesprungen. Natürlich kamen gleich Seelöwen, und ich habe sofort mit einem gespielt. Ihre Lieblingsspiele sind: Du machst etwas vor und sie machen es nach. Und im Kreis schwimmen.



Aber dann ist ein großer Seelöwe rein gekommen. Der eine von drei Männern auf der Insel. Mit dem wollte man gar nicht zusammen stoßen, und er wollte auch nicht spielen. Er wollte einfach nur nach seinen Frauen gucken (die Frauen haben mit uns gespielt). Mit uns waren noch vier Schweizer aus Zürich auf dem Boot, und das waren nicht die ersten Schweizer, die wir getroffen haben. So langsam glaube ich, dass ein 1/8 der Bevölkerung aus der Schweiz in Australien ist.
Auf unserem Campingplatz gab es noch ein jumping pillow (pillow bedeutet Kissen.) Ein jumping Pillow ist ein aufgeblasenes Plastikkissen. Alle Kinder aus der Stadt nutzen das, und mit denen habe ich dann den ganzen Nachmittag gespielt.

Dienstag, 26. Februar 2013

South - mal wieder

Auf dem Weg von Hamelin Bay nach Pemberton bin ich von einem Seil in den Blackwood River gesprungen. Das bedeutet, ich habe mich wie Tarzan geschwungen und bin in das Wasser gesprungen.


Außerhalb von Pemberton sind wir auf den Bicentennial Tree geklettert (eigentlich nur auf die erste Plattform und die war ungefähr in 25 Metern Höhe), der ganze Baum war aber 75 Meter hoch. Aber wir sind nicht einfach so hoch geklettert, sondern in den Baum waren Metallstangen als Stufen reingehauen. Aber genaueres erfahrt ihr von einem Foto.


In Pemberton hatten wir einen Super Pool, der war mit Flusswasser befüllt und war riesig. Die zweite gute Sache war, dass ich endlich mal wieder Fußball spielen konnte, weil der Campingplatz eine große Rasenfläche hatte.


Den Tag davor hatten wir die Idee uns Mountainbikes auszuleihen, aber dann war es ungefähr 40° heiß. Natürlich haben wir es trotzdem gemacht. Also hieß es (am Anfange) 5 Kilometer in der Hitze zu einem Staudamm bergauf fahren (das hat uns die Frau vom Fahrradverleih empfohlen.) Aber als wir auf der Fahrradtour waren wollte das Ende nicht kommen. Dann endlich haben wir den Staudamm gesehen und kamen glücklich an. Schlussfolgerung: Nie auf Fahrradverleiherin  hören.


In Walpole haben wir Bekanntschaft mit 5 netten Rentnern gemacht. Aber was ich am besten fand in Walpole war, dass die Rentner gesagt haben, das ich ja ohne Akzent spreche und meine Eltern hätten schon einen deutschen Akzent. In  Walpole gab es eigentlich nur einen Treetop Walk, aber der war ziemlich gut, weil er in 40 Meter Höhe ist. Da gab es auch ausgehöhlte Bäume. Die waren aber nur ausgehöhlt, weil kleine Waltbrände sie ausgebrannt haben.


Bei Denmark (Dänemark in Deutsch) gab es einen Strand vor dem ganz viele Steine im Wasser lagen und deswegen gab es dort so gut wie keine Wellen. Das Ganze hieß Green’s Pool und da konnte man vortrefflich Schnorcheln. Wir haben sogar 40cm lange Fische gesehen.


In Denmark selbst wohnten wir auf einem doofen  Campingplatz. Ich fand ihn doof, weil wir eine kleine Diskussion hatten, welchen Campingplatz wir nehmen. Denn es gab noch einen anderen Campingplatz, der einen Tennisplatz, ein Basketballfeld hat und das alles konnte man für frei machen. Aber auf unserem Campingplatz gab es eine Tigersnake, das ist die zweitgiftigste Schlange Australiens und vielleicht sogar der Welt.

Albany ist hier die älteste Stadt von Western Australia, und ist auch mit 25000 Einwohnern gar nicht so klein. Wir wurden auf jeden Fall Stammkunden beim Cafe York Street. Im Cafe wurde von einer Deutschen gekellnert. Am ersten Tag waren wir auf dem Mount Adelaide und auf dem Mount Clarence. Auf Mount Adelaide ist eine Festung, mit Bunker und Kanonen, die man sogar selbst steuern kann. Mit der Kurbel, die ich auf dem Foto in der Hand habe, habe ich die Kanone gesteuert.  Es gab aber auch große Kanonen, die 16 Kilometer weit schießen konnten.

Der Mount Clarence war sozusagen eine ganze Gedenkveranstaltung. Überall an dem Rand der Straße waren für jeden gefallenen Krieger aus irgendeinem Krieg ein Baum gepflanzt.

Zum Schluss waren wir noch auf der Amtiy, das ist das nachgebaute Schiff von den ersten Siedlern in Albany.


Außerhalb von Albany waren wir noch mal am Little Beach. Da waren grade riesige Wellen, deswegen hat Bodyboarden richtig Spaß gemacht.


Dienstag, 19. Februar 2013

Westcoast

Wir sind gerade an der Westküste von Australien. In Busselten gibt es denn längsten Steg der Südhalbkugel. Er ist 1,8 Kilometer lang und drum herum gibt es einen Marathon, also schwimmen die Athleten 3,6 Kilometer. Man kann auch mit einer Bahn (kann man nicht richtig Bahn nennen, weil die Höchstgeschwindigkeit war nur 5 km/h pro Stunde) auf den Steg fahren.


Nächster Stop war Yallingup. Da lebten wir auf einem Campingplatz der nah am Meer lag. Direkt vor dem Strand lag ein Riff in dem viele Fische leben. Im Wasser war so eine Starke Strömung das du dich über das Riff treiben lassen konntest und nicht paddeln musstest.


Am nächsten Tag sind ich und mein Vater am Smith`s Beach gesurft. Aber leider brachen die Wellen viel zu früh am Strand und waren auch viele zu groß (ungefähr 7 Meter hoch). Danach war ich deprimiert, weil die Frau im Surfladen gesagt hatte, dass das eher ein Strand für Anfänger sei.

Danach waren wir in einer der Top 5 größten Städte Western Australias (WA). Es heißt Margret River, aber es hat nur 4500 Einwohner. WA  hat  auch nur die Einwohnerzahl von Hamburg, dabei ist es mehr als 7 mal so groß wie Deutschland.

Ich weiß es wird so langsam langweilig. Aber wir waren mal wieder an einem Strand. Vielleicht beineiden mich manche, aber wenn ihr in Australien wärt, dann hättet ihr es wahrscheinlich auch so langsam mal satt.( An die, die mich beneiden: Bitte den fett geschriebenen Text nicht lesen). Aber wie an so vielen Stränden hatte es richtig Spaß gemacht, weil da schön große Wellen waren und ich gar nichts machen musste, ich wurde einfach von der Welle mitgerissen und bin ohne Bodyboard oder Surfboard gesurft. 

OK, jetzt können alle wieder gucken. Am Abend waren wir noch im Freilichtkino und haben den Hobbit geguckt. Ich glaube den Film gibt es erst in Englisch, also gibt es den vielleicht noch nicht bei euch.

  
In Hamelin Bay waren wir auf einem super schönen Campingplatz und am Strand waren viele Rochen sogar zwei mit 2 Meter Spannweite. Natürlich sind wir gleich zu meiner kleine Unterwasserkamera gestürmt und haben gefilmt.